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Schülerwettbewerb

Schülerwettbewerb JUNIOR:Ing. 2017

Preisträger 2017

Die Idee, einen Schülerwettbewerb auszuloben hatte die Ingenieurkammer M-V im Jahr 2004.

Die Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern nutzt einige Möglichkeiten, um in der Öffentlichkeit für den Ingenieurberuf zu werben. Der Schülerwettbewerb ist eine davon.

In Kooperation mit dem Landeswettbewerb “Jugend forscht“ wird dem kammereigenen Schülerwettbewerb seit 2013 einerseits eine größere Basis gegeben, andererseits soll geholfen werden, bei “Jugend forscht“ die Beteiligung der jungen Ingenieure mehr ins Blickfeld zu rücken.

Anlässlich des Ingenieurkammertages der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern wurde am 21. September 2017 im Café & Restaurant Seglerheim in Schwerin der diesjährige Sieger des Schülerwettbewerbes "JUNIOR:Ing." ausgezeichnet.

Die Auszeichnung wurde von Frau Dr.-Ing. Gesa Haroske, Vizepräsidentin der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern Herrn Dipl.-Ing. Wulf Kawan, Kammerpräisdent der Ingenieurkammer M-V vorgenommen.

junioring
Schuelerwettbewerb_JUNIOR_Ing_2017

Die Siegermedaille erhielt Hannes Wolna, Schüler der 12. Klasse des Innerstädtischen Gymnasiums Rostock.

“Die sensorische Messung von Kräften an künstlichen Hüftgelenken“

Laudatio:

Der Schülerwettbewerb “JUNIOR:Ing“ fand im Jahr 2017 zum 3. Mal in Kombination mit dem Landeswettbewerb M-V “Jugend forscht“ und insgesamt zum 7. Mal statt.

In diesem Wettbewerb werden junge Talente, vielleicht die Ingenieure von morgen, mit Phantasie und Kreativität gesucht.

Die Jury der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern hat Sie, Hannes Wolna, als Schüler der 12. Klasse des Innerstädtischen Gymnasiums Rostock, zum Sieger im Schülerwettbewerb “JUNIOR:Ing“ 2017“ erklärt.

Zu Hannes Wolna’s größten Interessengebieten zählen technische Aufbauten, elektronische Schaltungen, Programmierung und Maschinen. Das Thema seines Wettbewerbsprojektes lautet: “Die sensorische Messung von Kräften an künstlichen Hüftgelenken“.

Das Projekt hat sich mit der sensorischen Kräftemessung an künstlichen Hüftgelenken beschäftigt. Dabei ist es das Ziel des Projektes, mit Hilfe von Beschleunigungsdaten zunächst einen Bewegungsablauf des Probanden zu ermitteln und später mit diesen Daten und der Hilfe der Software OrthoLoad einen Kraftverlauf zu ermitteln.

In diesem Projekt geht es darum, als Ergebnis die Krafteinwirkung auf künstliche Hüftgelenke festzustellen. Herkömmliche Schrittzähler liefern nur die Schrittzahl. Aber ein Schritt ist nicht ein Schritt, sondern kann laufen, springen oder stolpern sein. Um die genaue Belastung der Hüftgelenke zu ermitteln, ist es notwendig, die Bewegungsmuster zu erkennen. Dies passiert mittels zweier Beschleunigungssensoren, die am Körper platziert werden. Somit können verschiedene Ist-Zustände festgestellt werden, ob die Person gerade sitzt, steht, geht, rennt oder stolpert. Anhand der Tabellen können diese gesammelten Beschleunigungswerte in Kräfte umgerechnet werden und somit der Verschleiß eines künstlichen Hüftgelenks ermittelt werden.

Abschließend kann gesagt werden, dass sich das Projekt auf einem guten Weg befindet und Hannes Wolna dieses Projekt zukünftig weiterentwickelt.