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Presse

Stellungnahme der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern und Ingenieurrat Mecklenburg-Vorpommern

Baubranche kommt im Koalitionsvertrag zu kurz

Schwerin, 10.11.21. Die Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern und der Ingenieurrat Mecklenburg-Vorpommern sehen die hohe Bedeutung der Baubranche im Koalitionsvertrag unzureichend bedacht. Zwar wird Bauen und Wohnen ausdrücklich genannt, fehlt aber im Kontext der Wirtschaftspolitik. „Gerade bezüglich der Fachkräftesicherung sehen wir als Interessenvertreter die Baubranche in unserem Land gleichberechtigt zur Agrar- und Ernährungswirtschaft, der maritimen Wirtschaft oder des Handwerkes“, so Dr. Gesa Haroske, Präsidentin der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern. „Daher begrüßen wir das klare Bekenntnis zu den Hochschulstandorten. Deren Stärkung und Ausbau begreifen wir als Chance, dem derzeitigen Fachkräftemangel, der sich besonders in der verzögerten Planung von Verkehrsinfrastruktur oder Bau und Bauverwaltung zeigt, zu begegnen“, sagt sie. Es wird daher nötig sein, die Ingenieurausbildung in den Bereichen Bauen, Landschaft und Umwelt im so genannten BLU-Konzept nicht nur „mit der notwendigen Ausstattung umzusetzen“ wie es im koalitionsvertrag heißt, sondern weiter auszubauen. Der Start von BLU 2020 kann nur ein Anfang zur Beseitigung des Fachkräftemangels sein. Insbesondere die Ziele im sozialen Wohnungsbau und dem klimafreundlichen Bauen sind nur mit Fachkräften „Made in M-V“ zu schaffen.

Wir weisen darauf hin, dass eine Novellierung des Vergabegesetzes nicht nur Mittelstand und Handwerk stärken, sondern in der Ausweitung auf Planungsleistung und freie Berufe ebenfalls eine Stärkung im Bereich der regional verwurzelten Bauplanung mit sich bringt. „Der von der Politik hier eingeschlagene Weg stärkt somit auch unsere Planungsbüros“, freut sich Haroske. 

Im letzten Koalitionsvertrag (2016-2021) proklamierte die Politik, dass zu Mecklenburg-Vorpommern eine identitätsstiftende und heimatbezogene Baukultur gehört. Statt einem Ausbau der personellen Ressourcen zur Stärkung des Netzwerkes Baukultur ist es zu einem Abbau gekommen. Als Würdigung unserer Baukultur fordern wir die klare Zusage des entsprechenden Ministeriums als Schirmherr für den Ingenieurpreis und den Landesbaupreis. Die Bedeutung der Baubranche zeigt sich in einem deutlichen Markenkern: Als klares Bekenntnis zur Baubranche fordern wir, das Wort Bau wieder im Namen des zuständigen Ministeriums aufzunehmen.

 

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