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Umfrage Baugenehmigungsprozess

Auswertung Umfrage mit Tablet PC

Wir müssen mitreden! Das finden 69 Prozent der Kammermitglieder, die sich bisher an unserer Umfrage zum digitalen Baugenehmigungsprozess beteiligt haben.

Noch nicht teilgenommen? Hier geht es zur Umfrage 

Beim wir geht es um die verkammerten Ingenieure, die in den ehrenamtlich engagierten Mitgliedern der Kammergremien ihre Vertretung haben. Eines dieser Gremien ist die Fachgruppe Digitalisierung/BIM (Link) unter dem Vorsitz von Stefan Ulbrich. Sie hat für die Bauingenieure die digitale Zukunft im Blick. Neben der Planung und Ausrichtung zum BIM-Fachtag (Link) informiert sie sich auch regelmäßig zum Thema digitaler Baugenehmigungsprozess. Besondere Bedeutung erhält dieses Thema einerseits dadurch, dass die bauvorlageberechtigten Ingenieure die Anwender sein werden. Noch wichtiger: der digitale Baugenehmigungsprozess wird als Modellprojekt hier in M-V erarbeitet. Diese Blaupause soll dann für alle Ingenieure deutschlandweit gelten. Das was hier jetzt erarbeitet wird, hat also Auswirkungen auf alle Ingenieure, die Baugenehmigungen benötigen.

Von Anwenderseite gibt es einiges zu klären:  

Welche Anforderungen an eine digitale Umsetzung gibt es?

Wie erfolgt eine nutzerfreundliche Umsetzung?

Welche Software/EDV wird eingesetzt?

Wird der Prozess insgesamt verbessert?

Gibt es eine einheitliche Plattform?

Und, und, und…

Wer aber mitredet und entscheidet, das sind nicht die Ingenieure. Wir stellen jetzt die Frage in den Raum: Sollten nicht die bauvorlageberechtigten Ingenieure – also die Anwender - miteinbezogen werden?

Noch konkreter, wir stellen allen Kammermitgliedern diese Frage.

Darum haben wir die Umfrage zum digitalen Baugenehmigungsprozess initiiert.

Mit den Ergebnissen wollen wir in den Dialog treten – auf Augenhöhe für das Ziel, gemeinsam eine gute Lösung für den digitalen Baugenehmigungsprozess zu finden. Ernst genommen wird die Fachgruppe als Sprachrohr aber nur, wenn sie wirklich für die Mehrzahl der Betroffenen spricht.

Noch tun wir das nicht!

Denn bisher haben nur 77 Ingenieure an der Umfrage teilgenommen. Bei etwa 800 bauvorlageberechtigten Ingenieuren, die aus gutem Grund mitreden könnten, werden dann aus 69 Prozent der Umfrageteilnehmer nur 6 Prozent der bauvorlageberechtigten Ingenieure. Und sechs Prozent, die können leicht übergangen werden!

Verschaffen wir uns Gehör, bei einem Thema, das für Bauingenieure relevant ist. Reden wir mit, bei der Umsetzung eines Prozesses, der dann deutschlandweit übertragen wird.

Nehmen Sie das Angebot zum Mitreden an. Etwa 10 – 15 Minuten dauert die Umfrage. Nehmen Sie teil und bringen Sie die Fachgruppe in eine Position, in der Sie als Ihr Vertreter ernst genommen werden muss. Das Ziel sind 25 Prozent, also 200 Teilnehmer (derzeit: 77).

Rufen Sie sich in Erinnerung „Die Kammer sind Sie!“ Also nehmen Sie das Wort, welches wir Ihnen ausdrücklich überlassen wollen und lassen Sie uns schlagkräftig werden.

Hintergrund

Deutschland hinkt der Digitalisierung auch im Bau hinterher. Dies hat das letzte Jahr, in dem digitale Prozesse für Planer und Bauingenieure eine Fortführung ihrer Tätigkeit im Homeoffice (auch seitens der Behörden) problemlos möglich gemacht hätten, deutlich gezeigt. Nun die gute Nachricht: In Mecklenburg-Vorpommern erfolgt die „Referenzimplementierung digitaler Bauantrag“. Das sogenannte Modell „Einer für Alle/Viele“ bedeutet: Die hier entwickelten Umsetzungsmodelle für die Digitalisierung des Bauantrages werden anschließend deutschlandweit übertragen. Unsere Fachgruppe Digitalisierung/ BIM unter Leitung von Stefan Ulbrich informiert sich regelmäßig über den Stand beim Modellprojekt in Westmecklenburg und wird es beim 2. BIM-Anwendertag am 28.09.2021 in Wismar vorstellen.