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Schülerwettbewerb

Mit Köpfchen und Klebstoff: Junge Baumeister beim ersten Junior.ING ausgezeichnet
Mit Mitmachexperimenten durch Lehrende der Hochschule Wismar, 44 vergebenen Medaillen und 81 Urkunden wurde die erste Landespreisverleihung des Schülerwettbewerbs Junior.ING zu einem lebendigen Schaufenster für den Ingenieurnachwuchs. Nicht nur die Expertenjury vergab Preise, auch das Publikum stimmte ab.
Erstmals richtete die Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern den Landeswettbewerb im Land aus. Insgesamt 66 Modelle von sieben Schulen waren eingereicht worden. Seit dem 23. März konnten die Arbeiten beim Partner des Wettbewerbs dem phanTECHNIKUM in Wismar besichtigt werden, bevor nun die besten Konstruktionen ausgezeichnet wurden.
In beiden Kategorien vergab die Jury neben den regulären Platzierungen jeweils zwei Sonderpreise für besonders innovative oder technisch überzeugende Lösungen. Zusätzlich wurde ein Publikumspreis verliehen. Rund 1.500 Abstimmungen waren im Vorfeld online eingegangen – ein deutliches Zeichen für das große Interesse an den Arbeiten der jungen Tüftlerinnen und Tüftler.
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In der Altersklasse bis Klasse 8 gewann das Jungledach von Ruben Borries und Oskar Schwab des Gymnasiums Carolinum Neustrelitz den ersten Preis, in der Altersklasse ab Klasse 9 setzte sich die das Team Lasse Fasold, Conrad Hempfling, Arthur Sehland mit dem Modell LassConArt von der CJD Christopherusschule Rostock durch. Die Modelle der Erstplatzierten gehen nun auf die Reise nach Berlin und vertreten Mecklenburg-Vorpommern beim Bundeswettbewerb. Die Preisverleihung findet am 19.06.26 im Technikmuseum Berlin statt.
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Das diesjährige Thema „Gut überDACHt“ verlangte von den Schülerinnen und Schülern die Planung und den Bau einer Dachkonstruktion für ein Freilichtstadion. Gefragt waren Kreativität, statisches Verständnis und ein sicherer Umgang mit Materialien. Bewertet wurde in zwei Altersklassen: bis Klasse 8 sowie ab Klasse 9.
Über die Platzierungen entschied eine Expertenjury nach klar definierten Kriterien: funktionale Qualität, statische Qualität, Originalität und Kreativität sowie Verarbeitungsqualität. „Wir haben die Modelle nach fachlichen Gesichtspunkten bewertet. Entscheidend war, ob Konstruktion und Idee auch technisch überzeugen“, erklärte Max Guse, Vorsitzender der Jury und Sprecher des Ingenieurrates Mecklenburg-Vorpommern. Das Niveau der eingereichten Arbeiten sei besonders in der jüngeren Altersklasse bemerkenswert hoch gewesen. „Beim Bundeswettbewerb braucht sich Mecklenburg-Vorpommern nicht verstecken.“
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Unterstützt wird der Wettbewerb vom Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern. Kammerpräsidentin Dr.-Ing. Gesa Haroske betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung früher Berufsorientierung: „Die Schülerinnen und Schüler haben bewiesen, dass Ingenieurdenken früh beginnen kann. Wer sich mit Funktion, Statik und Gestaltung auseinandersetzt, entwickelt wichtige Kompetenzen für die Zukunft. Besonders das Bauen der Modelle macht Spaß, so das Feedback der Schüler und Schülerinnen. „Hier sehen wir das Potenzial, die Jugend mit dieser ganz praktischen Aufgabe für das Bauen und Planen zu begeistern“, so Haroske.
Testen, bauen, fachsimpeln – praktisch ging es auch weiter: Nach der offiziellen Ehrung verwandelte sich der Festsaal in eine Experimentierlandschaft. Lehrende der Hochschule Wismar stellten den Studiengang Bauingenieurwesen vor und luden an Mitmachstationen zum Ausprobieren ein. Und die Fortsetzung ist bereits geplant: Auch im kommenden Jahr wird es wieder einen Landeswettbewerb geben. Das neue Thema des bundesweiten Wettbewerbs ist vom Skywalk Königsstuhl auf Rügen inspiriert. „Wir greifen damit ein beeindruckendes Bauwerk unseres Landes auf und möchten erneut Kreativität und technisches Verständnis fördern“, kündigte Dr.-Ing. Gesa Haroske an. „Ich lade alle Schülerinnen und Schüler schon heute ein, im nächsten Jahr dabei zu sein.“

Wettbewerb 25/26
Arena - gut überDACHt
Aufgabe ist es, eine Überdachung für eine Freiluftarena zu entwerfen und zu bauen. Die Dachkonstruktion muss eine Last von mindestens 250 g tragen und einer Windbelastung standhalten, die mit einem Föhn simuliert wird.
Bei der Gestaltung sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt – wir freuen uns auf viele tolle Modelle!
Eckdaten:
- Anmeldung bis 19. Dezember 2025 über die Plattform https://junior.ing
- Modelle einreichen bis: 8. März 2026 (Verschiedene Abgabeorte möglich)
- Landespreisverleihung 8. Mai 2026 (Favoritenmodelle werden im phanTechnikum Wismar ausgestellt)
- Bundespreisverleihung: 19. Juni 2026 im Technikmuseum Berlin
- Für stets aktuelle Informationen direkt in ihr Postfach bitte in das Formular am Ende der Website eintragen. Danke.

Willkommen im Team
Der Schülerwettbewerb findet jährlich statt.
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